Hochzeitsgedichte
Sich zu finden ist schon nicht leicht, einen Partner oder Partnerin zu haben, mit der gleichen Wellenlänge ist schon sehr schön. Nach einer Zeit der Harmonie den Partner zu heiraten, gehört zu den schönsten Erlebnissen, die ein Mensch erreichen kann. Man kennt seinen Partner und freut sich auf die Hochzeit. Die Vorbereitungen beginnen, ein Restaurant in näherer Wahl und das Hochzeitskleid ist auch schon ausgesucht.
War das schon alles?
„Nein“, es fehlt noch ein schönes Hochzeitsgedicht für die Braut. Wo bekommt man Hochzeitsgedichte her. Viele Gedichte können online aus dem Internet geladen werden.
Aber einfach nur ein Gedicht abzuschreiben, ist zu einfach. Die Grundfassung der Gedichte
ist sicherlich in Ordnung.
In einem Hochzeitsgedicht sollte sich jedoch ein bisschen das Leben der Braut wiederspiegeln. Auf die schöne Zeit der vergangenen Jahre eingegangen werden, auf ihre Schönheit, ihre Kochkunst und was einem noch so positives einfällt.
Ein Gedicht zur Hochzeit soll schmeicheln und die Auserwählte betören, natürlich auch Eindruck auf die ganze Familie und den Gästen machen.
Warum sind Hochzeitsgedichte so wichtig?
Der zukünftige Ehegatte symbolisiert mit dem Gedicht, dass er sich Gedanken über seine Auserwählte gemacht hat und ihre Vorzüge damit klar zum Ausdruck bringt, was ihr wiederum schmeichelt.
Ein schönes Hochzeitsgedicht kann zum Highlight des Abends werden. Es gibt unzählige Hochzeitsgedichte, viele passen schon im Kern, wie ein Horoskop zu der Auserwählten.
Hier muss nur noch Feinschliff betrieben werden, indem kleine persönliche Dinge in das Gedicht einfließen, um es dann zu einem einmaligen unvergesslichen Hochzeitsgedicht werden zu lassen. Die Braut wird dieses Gedicht mit den Hochzeitsfotos ein Leben lang aufbewahren, um es später einmal stolz den Kindern zu zeigen, mit dem Hinweis, dass hat mir
damals euer Vater gedichtet.
Es wäre doch peinlich ein Gedicht einfach nur abzuschreiben, damit Freunde und Bekannte hinterher sagen“: Ach das hast du ja da und da abgeschrieben“ und nicht einmal selbst gedichtet.
Hochzeitslied
Im Schlafgemach, fern von dem Feste,
sitzt Amor dir getreu und wacht,
dass nicht die List mutwill’ger Gäste
das Brautbett dir unsicher macht.
Er harrt auf Dich. Der Fackel Schimmer
umglänzt ihn, und ihr flammend Gold
treibt Weihrauchdampf, der durch das Zimmer
in wollustvollen Wirbeln rollt.
Wie schlägt dein Herz beim Schlag der Stunde,
der deiner Gäste Lärm verjagt!
Wie blickst du nach dem schönen Munde,
der dir nun bald nichts mehr versagt.
Du gehst, und wünschend geht die Menge;
ach wer doch auch so glücklich wär’!
Die Mutter weint, und ihre Strenge
hielt’ gern dich ab und darf nicht mehr.
Dein ganzes Glück nun zu vollenden,
trittst du ins Heiligtum herein;
die Flamme in des Amors Händen
wird wie ein Nachtlicht still und klein.
Schnell hilft der Schalk die Braut entkleiden
und ist doch nicht so schnell wie du,
sieht euch noch einmal an, bescheiden
hält er zuletzt die Augen zu.
(Johann Wolfgang von Goethe)