Kindergedichte
Kindergedichte sind eine sehr schöne Geschenkidee und eignen sich sowohl zu einem Geburtstag, als auch ganz besonders zu einer Taufe. Auch wenn die Kinder in der Regel noch nicht in der Lage sind, dieses Gedicht selber zu lesen oder gar zu verstehen, werden sie sich im späteren Alter sicher gerne an den Schreiber zurück erinnern.
So können in einem solchen Gedicht zum Beispiel die ersten Monate oder Jahre des Kindes wiedergegeben werden. Ereignisse, welche man eventuell selber mit dem Kind erlebt hat eignen sich ebenfalls für solch einen Text. Versehen mit ein paar schönen Fotos von dem Schreiber und dem Kind ergibt dieses Geschenk eine große und persönliche Besonderheit. Einfach einmalig!
Eine weitere Art von Kindergedichten sind Gedichte, die von einem Kind selber geschrieben wurden. Gerade junge Menschen sind besonders kreativ und haben eine ausgeprägte Phantasie. Eltern, sowohl als auch Großeltern werden sich unheimlich doll über ein selbst verfasstes Gedicht des eigenen Kindes bzw. Enkelkindes freuen. Und eine weitere tolle Sache an Kindergedichten ist es, das die Kinder beim Erstellen eigener Gedichte auch noch dazu lernen!
Gedichte für Kinder verfassen, als Gedichte von Kindern erhalten ist also alles in allem eine sehr schöne Art und Weise zu zeigen, dass man sich gern hat!
Ernster Rat an Kinder
Wo man hobelt, fallen Späne.
Leichen schwimmen in der Seine.
An dem Unterleib der Kähne
Sammelt sich ein zäher Dreck.
An die Strähnen von den Mähnen
Von den Löwen und Hyänen
Klammert sich viel Ungeziefer.
Im Gefieder von den Hähnen
Nisten Läuse; auch bei Schwänen.
(Menschen gar nicht zu erwähnen,
Denn bei ihnen geht’s viel tiefer.)
Nicht umsonst gibt’s Quarantäne.
Allen graust es, wenn ich gähne.
Ewig rein bleibt nur die Träne
Und das Wasser der Fontäne.
Kinder, putzt euch eure Zähne!
(Joachim Ringelnatz)
Ein Federchen
Ein Federchen flog durch das Land;
Ein Nilpferd schlummerte im Sand
Die Feder sprach: “Ich will es wecken!”
Sie liebte, andere zu necken.
Aufs Nilpferd setzte sich die Feder
Und streichelte sein dickes Leder.
Das Nilpferd sperrte auf den Rachen
Und musste ungeheuer lachen.
(Joachim Ringelnatz)