Liebesgedichte Seite 3

Am Ende

Ich bin am Ende – mit den Nerven, der Welt
Will endlich wieder leben, wie es mir gefällt.

Nicht für die Welt, für jeden und dich
Es gibt noch wen anders, und das bin ich

Hab´s lange vergessen in all der Zeit
ließ alles zu weit gehen, viel zu weit

Hab mich selbst verkauft und verraten
Mich ausgeliefert und meine Seele verbraten

Wie konnte ich nur, ich schäm mich so sehr,
So wie es lief, kann ich das nicht mehr

Ich kann mich nicht mehr im Spiegel ansehen
Geschweige denn mich noch verstehen

Hab alles über mich gestellt,
Du, nur du warst meine Welt

Nichts andres zählte mehr für mich
Für einen war das gut – für Dich

Doch daran gehe ich zu Grunde,
mein Versagen in aller Munde

Meine Freunde fragen mich immer,
wer bist du, so kenn ich dich nimmer

Stehst du unter seinem Bann,
früher warst du anders, Mann

Lustig, fröhlich, Spass am Leben
Lass dir das nicht alles nehmen

Nun endlich bin ich aufgewacht,
du hast über mich keine Macht,

hab mich selbst total vergessen,
will und kann mich nicht mehr messen

Mit dir, deiner Ex und allem was war,
Ein bisschen von mir ist immer noch da

Ich breche aus, aus dem Käfig voll Schmerz
Und leb eben weiter mit gebrochenem Herz

Es wird mich immer daran erinnern
Bleib ich nicht ich, macht es alles noch schlimmer.




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