Weihnachtsgedichte
Und jedes Jahr zum Dezember rum, wenn in den Städten die Weihnachtsmärkte beginnen, es nach Zimt und Äpfeln riecht, wenn die Menschen sich auf die Suche nach dem schönsten Weihnachtsgeschenk machen, beginnt sie wieder, die schönste Zeit des Jahres!
Um diesmal nicht wieder langweilige Socken oder einen Pullover zu verschenken, kann man sich frühzeitig und kreativ an ein selbst gemachtes Geschenk begeben - einem Weihnachtsgedicht!
Ein selbst geschriebenes Gedicht ist nicht nur sehr persönlich, sondern es kommt auch von Herzen. Man hat selber etwas geschaffen, sich Gedanken und Arbeit gemacht. Der oder die glückliche, welche das Gedicht erhält, wird sich bestimmt sehr darüber freuen.
Ein Weihnachtsgedicht kann liebevoll und nett, aber auch verrückt oder lustig geschrieben sein. Genügend Stichwörter zur Erstellung fallen jedem auf Anhieb ein, denn alleine der Gedanke an Weihnachten bringt hunderte schöne Momente und Ideen mit sich.
Natürlich gibt es schon eine Vielzahl an Gedichten zum Thema Weihnachten. Viele davon sind auch sehr bekannt und sehr beliebt und werden immer wieder gerne von den Kindern am Weihnachtsabend vorgetragen.
Doch das persönliche Gedicht sagt viel mehr aus! Viel mehr über den Schreiber, viel mehr über die angesprochenen Personen. So kann man zum Beispiel auch seine Arbeitskollegen mit einem frechen und lustigen Gedicht auf der nächsten Weihnachtsfeier überraschen. Oder seinen Partner, beim Vortragen in romantischer Stimmung. Doch auch Kinder finden große Begeisterung an eigenen Kreationen. Und ganz ehrlich, welcher Weihnachtsmann würde nicht die heiße Milch und selbst gebackene Kekse für ein eigen geschriebenes Gedicht stehen lassen?!
Zahlreiche Tipps und Anregungen für die Erstellung eines Weihnachtsgedichts gibt es im Übrigen im Internet auf diversen Weihnachts- und Gedichtseiten. Doch auch ein Blick in das alte Weihnachtsbuch, welches Zuhause rum liegt, lohnt sich. Hier kommen schnell schöne Ideen und das dichten kann beginnen Ho ho ho…
Weihnachten
Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend,
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend -
Solch ein Fest ist uns bescheret,
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und her und immer wieder.
Aber, Fürst, wenn dir’s begegnet
Und ein Abend so dich segnet,
Daß als Lichter, daß als Flammen
Vor dir glänzten allzusammen
Alles, was du ausgerichtet,
Alle, die sich dir verpflichtet:
Mit erhöhten Geistesblicken
Fühltest herrliches Entzücken.
(Johann Wolfgang von Goethe)